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Unvergessene Heimat
Aus der Tiefe des Landes klangen aber auch Verse vieler Unbekannter voller Liebe zur Heimat. Die Not der Vertreibung, die Angst der Ferne. ließ ihr Herz auch im Schmerz überquellen. Sie dichteten nicht zu ihrem Ruhme. Ihre Gedanken wurden der Heimat zu einem schlichten und ergreifenden Bekenntnis. Hier werden im Wort einfache, im Empfinden tiefe Gedichte zwischen bekanntes ostpreußisches Literaturgut gestellt. Sie sind gesammelt worden, um die Vielfalt des Aufschreies eines aus der Heimat gerissenen Stammes des deutschen Volkes der Vergessenheit zu entreißen. Sie sollen der Nachwelt bewahrt und verbreitet werden, das ist Verpflichtung und Aufgabe zugleich. Sie sollen Zeugen sein von dem Unrecht der Vertreibung, von dem Schmerz, der in die Herzen der Vertriebenen gerissen wurde. Mögen sie der Welt für alle Zukunft Mahnung sein, ein solches Unrecht und Leid Menschen nie wieder anzutun. Eine Fülle von Gedichten floß dem Herausgeber Gerhard Bosk bei seiner Arbeit für den Johannisburger Heimatbrief zu. Aus ihr konnte hier nur eine Auswahl veröffentlicht werden. Die Herausgabe ist ein Dank für die mit diesen Gedichten zum Ausdruck gebrachte Liebe zur Heimat Ostpreußen.
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