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Morgener Orts- und Kirchspiel-Treffen
Kirchspiel Morgen

bulletTreffen 2006
bulletTreffen 2005
bulletTreffen 2003

Orts- und Kirchspiel-Treffen Morgen in Dortmund, 3.9.2006

Nach der Feierstunde mit Begrüßung des Kreisvertreters, der Andacht, Totenehrung und Worten der Gäste hatte man Gelegenheit, eine kleine Mahlzeit einzunehmen. Dabei wurden mit den an den Tischen anwesenden Landsleuten Erinnerungen ausgetauscht.

Nach dem Mittagessen trafen sich die Morgener und Kirchspielleute in einem kleinen Raum, um heimatliche Gedanken auszutauschen. Es wurden Fotos aus der Heimat herumgereicht, und jeder wusste zu den Bildern etwas zu berichten. Es waren auch alte Briefe dabei, die z. Teil noch in deutscher Schrift geschrieben waren, und es begann ein großes Enträtseln der Worte.

In unserer Runde haben wir unseren geschätzten Herrn Soyka sehr vermisst, der mit viel Esprit und guten Gedanken und Vorschlägen in die Treffen viel Schwung brachte. Leider konnte er aus gesundheitlichen Gründen nicht unter uns weilen. Wir denken an ihn und wünschen ihm alles Gute und weiterhin beste Genesung.

Mit viel Humor wurde ein Gruppenfoto geschossen, dabei wurden Stühle hin– und hergerückt und Topfpflanzen beiseite gestellt.

Nach dem kleinen internen Treffen gesellten wir uns wieder zum großen Kreis der Johannisburger, und es wurde von Tisch zu Tisch mit bekannten Landsleuten plachandert.

Es wäre schön, wenn sich 2007 die Morgener und Kirchspielleute in Dortmund wiedersehen würden. Es ist verständlich, dass viele Landsleute aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Treffen teilnehmen können. Es wäre daher sehr zu begrüßen, wenn der Nachwuchs Interesse für die Heimat der Eltern und Großeltern bekunden und an den Treffen teilnehmen würde.

Jedes neue Gesicht ist herzlich willkommen. Berührungsängste braucht keiner zu haben, wer zu den Johannisburgern kommt, wird aufgenommen und „eingeschmolzen“.

Bericht und Bildunterschrift folgt. - Bild zum Vergrößern einfach anklicken.
Bild zum Vergrößern einfach anklicken.

Orts- und Kirchspiel-Treffen Morgen 2005

Am 28. Mai 2005 traf sich eine kleine Gruppe von 7 Teilnehmern in Kassel-Lohfelden zum 16. Ortstreffen.

Das Treffen 2004 ist leider ausgefallen, aus gesundheitlichen Gründen konnte Herr Artur Stomber es nicht organisieren und durchführen, wie er es ab 1993 anerkannt verantwortlich getan hat, und sagte es ab. Zu unserem Bedauern ist er dann am 6. Juni 2004 an den Folgen seiner schweren Erkrankung verstorben.

Frau Inge Stomber hatte sich auf mehrfach geäußerten Wunsch, wieder ein Treffen zu gewohnter Zeit, an bekanntem Ort durchzuführen, bereit erklärt und Anfang des Jahres 2005 dazu eingeladen.

Nach dem gemeinsam eingenommenen Mittagessen begrüßte sie im offiziellen Teil der Zusammenkunft die Teilnehmer. In die Totenehrung schloss sie ihren verstorbenen Ehemann ein. Auf ihren Vorschlag hin wählten die Anwesenden Frau Irmeline Harnisch, geb. Steiner, als neue Organisatorin der Morgener Gruppe.

Man ist übereingekommen, an einem zentraler gelegenen Ort, in Osnabrück, ein „Wiederholungstreffen” am 10./11. September 2005 einzuberufen, in dem bei hoffentlich mehr Beteiligung geklärt werden sollte, ob und wie in Zukunft ein Morgener Treffen organisierbar wäre. Eventuell könnte man es mit dem Johannisburger Hauptkreistreffen jeweils in Dortmund anfangs September verbinden. Der schon vorgesehene separate Termin ist später per Telefonumfrage verworfen worden: Etliche Morgener würden nicht zu beiden Treffen kommen. Es wurde folgerichtig verabredet, sich in Dortmund wiederzusehen. Einladungen dorthin sollten das amtlich machen.

Das Best Western/Parkhotel Westfalenhallen, in dessen Goldsaal das große Treffen stattfindet, bietet ausreichend Möglichkeiten, sich im kleinen oder größeren Kreis vor oder nach der Großveranstaltung zu treffen und zu plaudern. Bereits am Vorabend des Treffens sah man hier und da kleine Gruppen, die sich angeregt mit leitenden Mitgliedern des Freundeskreises „Rosch” aus Johannisburg unterhielten. Manchmal hatte man das Gefühl, dass die guten Freunde regelrecht belagert wurden.

Am 4. September fand dann das Hauptkreistreffen der Johannisburger statt. Von den Morgenern waren 11 Teilnehmer anwesend. Nach der Feierstunde trafen sich die Morgener im kleinen Kreis in einem separaten Raum und berieten noch einmal, wie man die zukünftigen Treffen gestalten könnte. Es wurde so entschieden, dass man sich in Dortmund Anfang September treffen wollte. Ob diese Praxis zukünftig Bestand hätte, müßte abgewartet werden.

Vor der Großveranstaltung trifft man sich bereits im kleinen Kreis in der Zeit von 9.00-11.00 Uhr zum Kaffee und nach der Veranstaltung im Res-taurant oder im Foyer der Halle, in dem sich auch zahlreiche Verkaufs- und Informationsstände mit vielseitigen Andenken aus der Heimat befinden.

Bei gutem Kaffee und köstlichem Kuchen ergaben sich auch viele Gespräche von Tisch zu Tisch mit bekannten Landsleuten aus den Nachbarorten, so wurden heimatliche Erinnerungen und Erlebnisse aufgefrischt.

Die Morgener, die in Dortmund teilgenommen hatten, würden sich sehr freuen, wenn im Jahre 2006 eine größere Beteiligung auch der anderen zu Morgen gehörenden Kirchspielorte am Treffen möglich wäre!

Quelle:
Johannisburger Heimatbrief 2006, Seite 21-22

Morgener Treffen 2003

Zu ihrem 15. Ortstreffen sind am 24. Mai 2003 in Kassel-Lohfelden 22 Teilnehmer zusammengekommen.

Nach einem gemeinsam eingenommenen Mittagessen eröffnete Artur Stomber das Treffen und begrüßte die Angereisten von nah und fern. Totenehrung, von Alfred Rattay vorgetragen, Grußworte und Ostpreußenlied folgten im Programmablauf.

Neu in der Runde war Werner Schuka, dessen Eltern aus dem zum Kirchspiel Morgen gehörenden Brödau (Bogumillen) kamen. Er stellte den Anwesenden sein Forschungsobjekt mit dem Kurztitel: "Kirchspielchronik Kumilsko" vor und bat um Unterstützung und Hilfestellung, indem ihm leihweise Fotos, Ansichtskarten, Chroniken, Urkunden, Dokumente u. a. überlassen würden. Dabei sollten natürlich alle 20 Orte des Kirchspiels Morgen inbegriffen sein.

Beim gemütlichen Teil, bei Kaffee und Kuchen, ergab sich ein lebhafter Austausch von Meinungen, Erfahrungen, Erinnerungen und neuen Fakten.

So machten Fotos von der letzten verbliebenen Glocke der Morgener Kirche - ursprünglich waren noch 2 weitere kleinere Glocken im Turm angebracht - laut Inschrift 1873 von einer Bochumer Gußstahlfabrik hergestellt, die Runde und fanden reges Interesse.

Der eingeprägte Bibeltext nach Psalm 150,1 u. 6 (*); die Namen des Pfarrers und der Kirchenvorsteher waren sehr gut zu lesen, was natürlich wertvoll ist.

Im Nachhinein gab es die Erkenntnis, daß das Morgener Treffen 2003 im Jahre des 575-jährigen Bestehen des Ortes stattfand und kaum jemand nahm das wahr!

1428 ist das amtliche Gründungsjahr von Kumilsko, wie es vor der Namensänderung 1938 in Morgen hieß. Zuvor wurde bereits 1350 in den Akten des Deutschen Ritterordens der Name Komelichten erwähnt und bezeichnete eine altpruzzische Siedlung.

Glockeninschrift:
 


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Bochumer Verein . Gussstahlfabrik
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Lobet den Herrn in seinem Heiligtum
Alles was Odem hat, lobe den Herrn
Ps. 150,1 und 6
 im Jahre 1873
Pfarrer Mendrzyk
Kirchenvorsteher Graffenberger und Braun
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Bild rechts: Die Kirche in Morgen.
Eine Glocke aus dem Jahre 1873
tut im Jahre 2002 immer noch ihren Dienst

Die Kirche in Morgen. - Eine Glocke aus dem Jahre 1873 tut im Jahre 2002 noch ihren Dienst.

 

vollständiger Bibeltext
Psalm 150,1 und 6

1. Halleluja!
    Lobet den Herrn in seinem Heiligtum,
    lobet ihn in der Feste seiner Macht!
6. Alles, was Odem hat, lobe den Herrn!
    Halleluja!

 

Bericht und Foto von Herbert Soyka (stellv. Kreisvertreter)
veröffentlich im Johannisburger Heimatbrief 2004, Seite 29, 51, 95

 

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Stand: 08. Januar 2011